Ralf
Ruppert (LG Oelde/Wadersloh) erfolgreich bei der 20.
Auflage des Leipziger Laufs um den Auensee
Von
Petra Holtmann-Wibberich
Der Leipziger Lauf um den Auensee mauserte sich
gerade in den letzten Jahren vom Geheimtipp unter Ultrasportlern den zu einer der renommiertesten Veranstaltungen
im Bereich über die 100 bzw. 50 km Distanz.
Auch Ausdauerspezialist Ralf Ruppert (LG Oelde/Wadersloh) hat Leipzig in bester Erinnerung gab er
doch hier 2004 mit seinem Start über die 100 km Distanz sein Debüt auf der
Ultradistanz und sicherte sich mit seinem Ergebnis gleich den Kreisrekord.
Unter solch guten Vorzeichen entschied sich Ruppert
in diesem Jahr für einen Start über die 50 km Distanz. Angesichts der
vorhergesagten hochsommerlichen Temperaturen erwies sich der frühe Start um
6.00 Uhr als durchaus läuferfreundlich. Die Strecke führte die Läufer in einer angenehm
zu laufenden und abwechslungsreichen 10 km Schleife durch den nördlichen
Auenwald Leipzigs. Gerade die Passagen
durch die schattigeren Waldgebiete sorgten bei der rasch höher steigenden Sonne
für eine kleine Abkühlung. Trotzdem waren angepasste Wettkampftaktik und
reichliches Trinken angesagt um das Rennen ohne größere Hitzeprobleme über die
Runden zu bringen. Der erfahrene Ruppert zeigte sich einmal mehr unbeeindruckt
von den äußeren Einflüssen und spulte die fünf zu laufenden Runden gleichmäßig
wie ein Uhrwerk ab. Nach 4:23:23 Stunden überquerte er die Ziellinie und
erreichte damit einen guten 24. Platz im Gesamtklassement.