Free counter and web stats

Jessica Dütsche (Bild: Volker Schramm)

Wetterkapriolen können guten Saisonauftakt nicht verhindern

Wetterkapriolen können guten Saisonauftakt nicht verhindern

von Volker Schramm

 

Das waren sicher nicht die besten Voraussetzungen zum Saisonauftakt bei der Bahneröffnung in Porta Westfalica-Nammen. Hin und wieder kam zwar auch mal die Sonne hinter den dichten Wolken hervor, aber bei kühlen Temperaturen musste die Veranstaltung mehrmals wegen heftiger Hagel- und Regenschauer unterbrochenen werden. Einen guten Saisonauftakt für die LG-Athleten konnten die Wetterkapriolen aber dennoch nicht verhindern.

Den Anfang machten die Hammerwerfer. Sonja Schmidtpeter und Daniel Schramm starteten in Porta aus der vollen Trainingsbelastung heraus. Beide rechneten von vornherein nicht mit Topweiten und wollten den Start deshalb zur Wettkampfstabilisierung nutzen.

Trotz der spürbar fehlenden Spritzigkeit hatte Daniel gegenüber seiner Saisonpremiere in Hagen zumindest eine konstantere Serie und konnte als Erster im Wettbewerb der Senioren M30 seine Saisonbestmarke zudem leicht verbessern auf nun 32,31 m. Sonja blieb mit 39,74 m etwas unter ihrem angepeilten Ziel, war letztendlich - nicht zuletzt wegen der sehr kühlen Temperaturen – mit der Weite dann aber doch zufrieden. Ihr erster Rang in der Frauenkonkurrenz war allerdings ungefährdet.

Am Vortag noch in Arnsberg beim Neheimer Hürdentag am Start, wollte Mehrkämpfer Tobias Faulhaber (Männerhauptklasse) in Nammen seine Form in den Wurfdisziplinen überprüfen. Nach einigen im Training erarbeiteten technischen Umstellungen zeigte sich Tobias mit neuer persönlicher Bestleistung von 27,57 m im Diskuswurf sowie Saisonbestmarke mit 9,53 m im Kugelstossen weiter verbessert, war jedoch mit seinem Ergebnis im Speerwurf nicht zufrieden. Bei starkem Regen kam er hier überhaupt nicht zurecht und musste sich mit mäßigen 37 m begnügen.

Reichlich nervös vor dem ersten 100 m-Sprint nach ihrem Wechsel in die A-Schülerinnen-Klasse waren Jessica Dütsche und Vera Kästingschäfer. Beide haben noch einen kleinen Trainingsrückstand und waren sich deshalb nicht sicher, wie sie die für sie noch ungewohnte Sprintstrecke würden absolvieren können. Mit 14,60 sek für Jessica und 14,78 sek für Vera wurden für beide, unter Berücksichtigung der äußeren Umstände, aber schon einmal sehr ordentliche Zeiten gestoppt.

Im Weitsprung stand für die beiden W14-Schülerinnen dann in der Hauptsache die Anlaufkontrolle im Vordergrund. Vera und Jessica kamen mit der nach den heftigen Schauern doch etwas seifigen Anlaufbahn recht gut zurecht und zeigten einen stabilen Wettkampf. Mit 4,42 m und 4,31 m wurden zwar recht ansprechende Weiten gemessen, es sind aber doch noch reichlich Reserven vorhanden.

„Die athletische Grundlage ist vorhanden. In den nächsten Wochen werden wir insbesondere das Techniktraining noch intensivieren, da können wir sicher noch einiges erwarten in dieser Saison“, so Trainer Volker Schramm.

Ergebnisliste